Olivenbaum im Topf

Einen Olivenbaum im Topf pflanzen und pflegen – ein Erfahrungsbericht

Ein Olivenbaum im Topf kann in vielen Regionen nördlich der Alpen ganzjährig draußen gedeihen, wenn man die Ansprüche des Olivenbaums kennt und berücksichtigt. In diesem Beitrag möchte ich von meinen guten Erfahrungen berichten, die ich mit unserem Olivenbaum im Topf gemacht habe. Es geht um Standorte im Sommer und Winter, das rechte Maß beim Gießen und Düngen sowie das Umtopfen und Schneiden beim Olivenbaum. 

Olivenbaum im Topf

In milden Regionen -wie hier in der Innenstadt von Amsterdam– gedeiht ein Olivenbaum im Topf sehr gut.

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Topf oder nicht Topf – das ist hier die Frage

Ein Olivenbaum im Topf ist seit viele Jahren unser mediterraner Hausbaum, der hier im milden Rheinland ganzjährig draußen bleiben kann. Der große Vorteil, den die Kübelhaltung für meinen Olivenbaum und mich gebracht hat, ist die Flexibilität und die Möglichkeit zu lernen. Denn natürlich musste auch ich erst herausfinden, ob es besser ist, den Olivenbaum auszupflanzen oder im Topf zu halten. Die wichtigste Frage dabei ist: Wie kalt wird der Winter?

Olivenbaum im Topf

Auch in modernen Pflanzgefäßen macht sich ein Olivenbaum gut.

Winterhärte bei Olivenbäumen

Olivenbäume werden als bedingt winterharte Pflanzen bezeichnet. Das heisst, dass sie hierzulande unter bestimmten Bedingungen draußen überwintern und kalte Temperaturen tolerieren können. Sehr wichtig ist aber, dass es keine absolute Winterhärte gibt. Winterhärte hängt immer von der individuellen Pflanze ab. Pflanzen sind Lebewesen und Individuen. Sie unterscheiden sich in Alter, Herkunft, Gesundheit und anderen Eigenschaften. Eine langjährig an einem Standort etablierte und gesunde Pflanze wird mit den Witterungsschwankungen an diesem Standort besser zurecht kommen als eine erst kürzlich „hinzugezogene“ Pflanze, die kränkelt. 

Olivenbaum im Topf

Ein kleines Olivenstämmchen im Topf lässt sich sehr schön dekorativ einsetzen.

Daher sind Angaben zur Winterhärte stets Richtwerte. Erste Voraussetzung, um Olivenbäume auspflanzen zu können, ist, dass es im Winter nicht kälter wird als -10° C. Weiter müssen Olivenbäume im Freiland vor zuviel Nässe geschützt werden. Nach meiner Erfahrung sind zuviele Niederschläge und Feuchtigkeit mindestens ebenso problematisch wie zuviel Kälte. Daher ist ein wirksamer Schutz vor Nässe sowohl in der Erde als auch oberhalb der Wurzeln eine wichtige Voraussetzung für ein Gedeihen des Olivenbaums im Freiland. 

Olivenbaum im Topf

Auf einer geschützten Terrasse gedeiht ein Olivenbaum besonders gut.

Der Standort

Bei der Winterhärte hängt sehr viel vom konkreten Standort ab. In der Pflanzenkunde unterscheidet man zwischen dem Makroklima und Mikroklima eines Standorts. Während das Makroklima die „Großwetterlage“ in einer Region betrifft, ergibt sich das Mikroklima aus den konkreten kleinräumigen Bedingungen eines Standorts. Standorte gelten als geschützt, wenn ein festes Hindernis Kälte, starken Wind und Niederschlag abhält. Der Schutz kann zu einer oder mehreren Seiten erfolgen oder oberhalb des Olivenbaums kalte Luft von oben und Niederschläge abhalten. Schutz kann durch feste Hindernisse wie Hauswände oder Gartenmauern entstehen. Aber auch andere immergrüne Gehölze können Wind, Kälte und Regen abhalten.

Olivenbaum im Topf

In einer geschützten Nische kann der Olivenbaum Kälte und Regen gut aushalten.

Etwas im Widerspruch zum Schutz an einem Standort steht die Anpassung des Olivenbaums an offene Landschaften. Er ist Windbestäuber und an Wind gewöhnt. Der perfekte Standort bietet also flexiblen Schutz im Winter und Sommer – oder der Olivenbaum im Topf zieht zweimal im Jahr um – im Winter an einen geschützten Standort, im Sommer an einen offeneren Platz. 

Tipp: Ein Olivenbaum im Haus ist leider keine gute Idee. Die Luft ist zu trocken, gleichzeitig ist es bei wenig Licht in der Regel zu warm. Nur ein um die 5° C kühles und helles Winterquartier kommt für die Überwinterung in sehr kalten Gegenden in Frage. 

Das Alter des Olivenbaums

Ein alter Olivenbaum ist für viele Inbegriff mediterraner Schönheit. Kein Wunder, dass das Angebot solcher Bäume groß ist. Allerdings wird häufig übersehen, dass die angebotenen Olivenbäume häufig aus einer Region stammen, die sich klimatisch vom Wetter hierzulande sehr deutlich unterscheidet. Vor allem fehlt es uns an heißen und sehr trockenen Sommern, aber auch die Winter sind ja eindeutig kälter und feuchter als etwa in Andalusien. 

Olivenbaum im Topf

Alte Olivenbäume in offener Landschaft an der Costa Brava

Wenn ihr also einen alten Olivenbaum im Topf kaufen wollt, ist die Herkunft wichtig. Gut geeignet für eine Kultur hierzulande sind Bäume aus Höhenlagen und aus dem nördlichen Mittelmeerraum, etwa der Gardaseeregion. Ihr solltet euch auf jeden Fall beim Kauf nach der Herkunft erkundigen, die der Verkäufer glaubwürdig nachweisen können sollte. 

Solltet ihr berechtigte Zweifel haben, dass die angebotenen Bäume hiesige Winter überstehen, empfehle ich euch einen jüngeren Olivenbaum anzuschaffen, der sich bei euch akklimatisieren kann. Mit einem Olivenbaum im Topf seid ihr flexibel und könnt die Bedürfnisse des Olivenbaums an seinen Standort über einen längeren Zeitraum kennenlernen. Wächst euer Olivenbaum im Topf an seinem Standort lange Zeit ohne Probleme, könnt ihr ihn dort auch auspflanzen. Einen Olivenbaum im Topf zu pflanzen bedeutet also schlicht Risikominimierung. 

Olivenbaum im Topf

In einem schönen Terracotta-Topf sieht ein Olivenbaum überall gut aus.

Die Pflege für einen Olivenbaum im Topf

Ob euer Olivenbaum Wachstum zeigt und gut gedeiht, hängt neben dem Standort von der richtigen Pflege ab. Im Topf oder Kübel sind die Pflegeanforderungen andere als im Freiland. Topf- oder Kübelpflanzen brauchen mehr Pflege als Freilandpflanzen. 

Die ideale Olivenbaum Erde

Wenn ihr bei eurem Olivenbaum gutes Wachstum erreichen wollt, solltet ihr besonderen Wert auf die Erde für den Olivenbaum legen. Ich empfehle, gleich nach dem Kauf den Olivenbaum umzutopfen. Wir wissen nicht, welche Qualität die Erde im Topf hat, in der der Olivenbaum geliefert wird. Besser ist es, den Olivenbaum von Anfang an optimal zu versorgen. 

Das Umtopfen erfolgt im Frühjahr. Die Erde ist durchlässig, eher kalkhaltig -also nicht sauer- und enthält einen nennenswerten Anteil an Drainagematerial. Dieses dient dem Wasserabfluss, der Drainage, und besteht aus Kies, Schotter oder Poroton. Im unteren Drittel, also unterhalb des eigentlichen Wurzelballens, sollte der Anteil des Drainagematerials 30 bis 40 % betragen. An den Seiten des Ballens ca. 10 bis 15 %. Die eigentliche Erde kann selbstgemischt werden. Dazu nimmt man Gartenerde oder Humus und mischt diesen mit Kokosfasern. Aus Torf sollte verzichtet werden. Ihr könnt die Erde aber auch kaufen. In Kübelpflanzenerde ist häufig Drainagematerial bereits enthalten. 

Olivenbaum im Topf

Edle Terracotta hat schöne Reliefs und Verzierungen.

Welcher Topf passt zu meinem Baum

Neben der Erde ist die Auswahl eines geeigneten Pflanzgefäßes wichtig für das Gedeihen des Olivenbaums. Ein Topf muss folgende Eigenschaften haben: 

  • ausreichend Größe
  • Standfestigkeit
  • Löcher für den Wasserabfluss
  • Transportfähigkeit. 

Bei der Größe solltet ihr bedenken, dass der Olivenbaum sehr tief und sehr breit wurzelt. Also solltet ihr den Topf eher großzügig wählen. Es werden sowohl Kunststoff- als auch Terracotta-Töpfe angeboten. Terracotta sieht sehr mediterran aus, ist standsicher und bietet eine gute Dämmung. Dafür ist es schwer und daher schwerer zu transportieren. Dagegen können manche Kunststofftöpfe leichter umfallen oder sehen nicht sehr mediterran oder wertig aus. 

Olivenbaum im Topf

Überwintert der Olivenbaum draußen, kann er auch durch ein Vlies geschützt werden.

Einen Olivenbaum im Topf überwintern

Der Hauptgrund, einen Olivenbaum im Topf zu halten, ist die einfachere Überwinterung. Je nach Region kann der Olivenbaum in einem kühlen und hellen Winterquartier wie einem Gewächshaus oder Wintergarten überwintern. Er kann aber auch direkt ans Haus oder an einen anderen geschützten Platz im Freien platziert werden. Mein Olivenbaum wandert in der Regel vor Weihnachten an einen geschützten Platz direkt am Haus, wo er während des Winters stehen bleibt. Den Topf habe ich mit einer wasserdichten Folie abgedeckt, damit er nicht unter zu starker Feuchtigkeit leidet. 

Einen Olivenbaum im Topf schneiden

Der Olivenbaum ist eine immergrüne, eher langsam wachsende Pflanze. Es gibt also wenig Gründe, einen Olivenbaum im Topf zu schneiden. Ein Grund kann aber Blattverlust sein. Ein Olivenbaum verliert Blätter, wenn er zu wenig Licht hat oder er zu feucht steht. Wenn die Zweige verkahlen und absterben, müssen sie durch einen sogenannten Erhaltungsschitt entfernt werden. Dagegen bringt ein Erziehungsschnitt die Krone in Form. Hier findet ihr eine ausführliche Darstellung zum Olivenbaum Schnitt

Olivenbaum im Topf

Die dezenten Blüten des Olivenbaums passen hervorragend zu diesem schönen Baum.

Wann sich beim Olivenbaum Blüten und Früchte einstellen

Wenn ihr bei euren Pflegemaßnahmen die Anforderungen des Olivenbaums berücksichtigt, werden schon bald Blüten und Früchte, also Oliven wachsen. Olivenbäume haben kleine, eher unscheinbare Blüten, die der Wind bestäubt. Viele Sorten sind selbstbefruchtend oder zwittrig, so dass ihr keinen zweiten Baum für die Olivenernte benötigt. 

Fotos und Text: Dr. Dominik Große Holtforth

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Olea europaea

Olea europaea – der Olivenbaum, König des Mittelmeers

Der unter dem botanischen Namen Olea europaea bekannte Olivenbaum gilt vielen als der „König des Mittelmeers“. Der beliebte Olivenbaum hat als Öllieferant, als Friedenssymbol und als die mediterrane Landschaft prägender Baum seit Jahrtausenden große Bedeutung für die Menschen am Mittelmeer. Aber auch außerhalb der mediterranen Region -so auch bei uns- ist der Olivenbaum immer häufiger heimisch. Ein Grund, sich einmal mit der Botanik und Pflegefragen bei dieser wunderbaren Pflanze zu beschäftigen. 

Olea europaea

Mediterrane Klassiker unter sich – Oleander, Zypresse und Olea europaea

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Olea europaea – ein Baum mit viel Geschichte

Als Kulturpflanze wird Olea europaea schon seit Tausenden Jahren angepflanzt, die ältesten Fossilien gehen sogar auf 50.000 Jahre zurück. Da der Baum Oliven, Öl und Holz liefert, war er immer schon ein wichtiger Energielieferant. Kein Wunder also, dass Olivenbäume als heilig galten. Die Bibel und antike Schriften wie etwa die Sophokles besingen den Olivenbaum. Bekannt ist die Geschichte der Arche Noah auf ihrer Flucht vor der Sintflut. Als Noah die Taube ausschickte, damit diese nach trockenem Land suchen sollte, kehrte der Vogel mit einem Olivenzweig im Schnabel zurück. Der Olivenzweig gilt seitdem als Symbol des Friedens und der Versöhnung. Kein Wunder, dass er das Wappen der Vereinten Nation schmückt. 

Olea europaea

Dort, wo Olivenbäume wild wachsen -wie hier auf Korsika-, erkennt man, dass es sich eigentlich um Büsche nicht Bäume handelt.

Der Olivenbaum – weltweit geschätzt

Die Verbreitung des Olivenbaums ging in der Antike vom östlichen Mittelmeerraum aus. 600 v. Chr. setzte die Olivenkultur auf Sardinien, Sizilien und dem italienischen Festland ein. Der Weg weiter nach Westen führte dann nach Spanien, Portugal und Südfrankreich. Im 16. Jahrhundert setzte der Olivenbaum seinen Siegeszug in die Neue Welt fort, wo er in Kalifornien, Argentien, Brasilien, Neuseeland und Australien angebaut wurde und wird. Im Mittelmeerraum einschließlich Nordafrikas ist der Olivenanbau noch heute ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die mit Abstand wichtigste Verwendung der Oliven ist die Ölproduktion, für die ca. 90 bis 95 % der Ölfrüchte verwendet werden. Das Öl -oleum- steckt ja immerhin schon sehr deutlich bei Olea europaea im Namen, auch im deutschen Trivialnamen „Ölbaum“. 

Olea europaea

Junge Oliven liefern später das begehrte Olivenöl.

Olivensorten – die große Vielfalt der Regionen

Typisch für eine Jahrtausende alte Kulturpflanze ist, dass es viele Sorten gibt, die an die jeweiligen Anforderungen einer Region angepasst sind. Allein für Spanien werden ca. 300 Mio. Olivenbäume geschätzt, die sowohl in den heißen Tiefebenen als auch in höheren Lagen etwa in der Extremadura wachsen. Auch in Italien findet man Olivenhaine sowohl im vergleichsweise kühlen Norden -etwa am Gardasee- aber auch im heißen Sizilien. Entsprechend groß ist die Zahl der Sorten, die entlang des Mittelmeers auf 1.300 geschätzt werden.

Wenn man sich aber allein die geografischen Unterschiede in und zwischen Syrien, der Türkei, den griechischen Inseln oder Tunesien ansieht, versteht man leicht, dass noch deutlich mehr unterscheidbare Sorten existieren. Allerdings sind die Unterschiede nur selten so eindeutig wie zwischen Olivenbäumen der Toskana -die klein und kompakt sind- und großen Olivenbäumen Neapels, die dort in riesigen Wäldern wachsen. Mittlerweile wird auch die Oliven-DNA bestimmt, um Olivensorten zu unterscheiden. 

Olivenbäume auf saftigen Wiesen – das findet man im Sommer nur im nördlichen Mittelmeergebiet wie hier am Gardasee.

Eine Auflistung von Olivensorten muss daher immer extrem unvollständig sein. Bekannt sind die spanischen Sorten Hojiblanca und Gordal. Aus Griechenland stammen die Tafeloliven-Sorten Kalamata, Megaritik und Stafidolies. Als italienische Sorten sind Leccino und Cipressino bekannt. Die bei uns angebotenen Olivenbäume gehören allesamt zu für den Olivenbau vorgesehenen Sorten. Eine Ziersorte -die bei uns sinnvoll wäre- gibt es meines Wissens nicht. Eine umfassende Liste mit Olivensorten findet ihr hier

Olea europaea – die Botanik

Die Ursprünge des Olivenbaums liegen in Asien. Als Wildform wird Olea oleaster beschrieben, die in der Kultur den wirtschaftlichen Anforderungen der Ölproduktion angepasst wurde. So wurden -um Viehbiss vorzubeugen- die unteren Zweige vom Olivenstrauch entfernt, so dass sich der Olivenbaum mit seinem charakteristischen Stamm entwickeln konnte. Insgesamt umfasst die Gattung Olea ca. 600 Baum- und Straucharten, geht also weit über die Olive hinaus. 

Olea europaea

Oliven trotzen dem trockenen Mittelmeerklima problemlos.

Klimatische Anpassung

Die Pflege von Olea europaea versteht man am Besten, wenn man sich mit der Botanik der Pflanze beschäftigt. Ihre Eigenschaften sind Ergebnisse eines langen evolutorischen Anpassungsprozess. In diesem Prozess haben sich Oliven an ein trocken-heißes Klima angepasst. Oliven werden heute zwischen dem 30. und 45. Breitengrad angebaut. Dort wachsen sie in einem Klima mit heißen, sehr trockenen Sommern und milden, zuweilen niederschlagsreichen Wintern.  Temperaturen bis zu 40° C und Niederschläg, die bei 700 ml stagnieren, sind keine Seltenheit.

Wichtig für die Kultur hierzulande ist, dass die Olive auch in Höhenlange gedeiht, wo sich die Temperatur auch in den frostigen Bereich bewegen kann. So kann Olea europaea als bedingt winterharter Baum mit einer Frosttoleranz von bis zu -10° C gelten. Vor diesem Hintergrund sollte nicht verwundern, dass für Olivenbäume in vielen Regionen hierzulande eher Nässe als Kälte eine Bedrohung ist. In ihrer Heimat gedeihen Oliven häufig in porösen Kalkböden gut, wo sowohl Wasser gespeichert wird als auch für genügend Belüftung der Wurzeln gesorgt wird.  

Olea europaea

Vom Alter, Wind und Wetter gezeichnet – ein alter Olivenstamm.

Aussehen und Eigenschaften von Olea europaea

Der Olivenbaum ist ein Gehölz, das bedeutet, dass wesentliche Teile der Pflanze verholzen und ihr Schutz und Halt geben. So erreichen die Bäume in warmen Regionen Höhen von bis zu 20 Metern. Noch wichtiger für die Symbolkraft der Pflanze – ihre robuste Natur verschafft ihnen geradezu methusalemische Lebensdauer von bis zu über 1.000 Jahren. Der Stamm ist bei jungen Pflanzen glatt und gleichmäßig, beginnt sich aber nach einigen Jahren zu drehen.

Olea europaea

Oliven wachsen in offener Landschaft und sind dem Wind und der Sonne ungeschützt ausgesetzt.

Oliven wachsen vor allem im offenen, windungeschützten Landschaften. Der Wind bestäubt nicht nur die Olivenblüten, sondern sorgt auch dafür, dass sich die Stämme drehen, reissen und knorrig werden. Ein alter Olivenstamm ist für viele Mittelmeerromantik pur. Viel wichtiger aber als der Stamm sind die Wurzeln: Der Wurzelapparat der Olive reicht im Freiland bis zu 6 Meter tief und wird bis zu 12 Meter breit. Auf diese Weise findet er selbst in heißen Monaten noch Wasser. Für die Kübelkultur bedeutet der Umfang des Wurzelapparats eine echte Herausforderung, da die Olive in größere Pflanzgefäße gepflanzt werden sollte. 

Krone und Blätter

Die Krone des Olivenbaums ist vielfach verzweigt und dicht mit Blättern besetzt. Der Baum ist immergrün, so dass Blattverlust die Ausnahme ist und in der Regel auf ein Pflegeproblem hindeutet. Neben den Wurzeln und dem beständigen Stamm sind die Blätter ein weiterer deutlicher Beleg für den Anpassungsgrad der Olive. Um die Verdunstung zu reduzieren, ist die Oberfläche klein und ledrig. Noch wichtiger ist die helle und silbern schimmernde Unterseite der Blätter, die Sonnenlicht reflektiert. Die Olive kann sogar die reflektierende Seite im Tagesverlauf der Sonne zuwenden, um die Hitze abzuwehren. Auch ein Flaum aus Härchen trägt zum Wassersparen bei. 

Olea europaea

Olivenblüten sind klein, unscheinbar und wachsen in Rispen.

Olivenblüten und ihre Befruchtung

Die hübschen, zahlreich wachsenden Olivenblüten verraten einiges über die Fortpflanzung der Oliven. Die kleine unscheinbaren Blüten sind offensichtlich nicht darauf spezialisiert, bestäubende Insekten anzulocken. Vielmehr werden Oliven vom Wind bestäubt. Dabei sind die Blüten zwittrig, so dass in der Regel kein zweiter Olivenbaum benötigt wird, um die Blüten zu befruchten. Hinzu kommt die Fähigkeit zur Selbstbefruchtung, die die meisten Olivensorten haben. Aufgrund der großen Sortenvielfalt gibt es aber auch Ausnahmen von dieser Regel. Allerdings liegen die Gründe für fehlende Fruchtbildung bei der Oliven nach meiner Erfahrung hierzulande meistens an einem ungünstigem Standort. Wenn der Olivenbaum während der Blüte windgeschützt steht, kann es passieren, dass die Windbestäubung unterbleibt. Dann wird’s auch nichts mit der Olivenernte -zumindest bei nicht selbstbefruchtenden Sorten. 

Übrigens werden die Oliven in der Pflanzenproduktion in der Regel als Stecklinge vermehrt oder mit Hilfe von Stecklingen veredelt. Als Unterlagen dienen dann Sämlige, also aus Olivenkernen gezogene Pflanzen. 

Olea europaea Olivenbaum rausstellen

Oliven ernten

Oliven sind in mehrfacher Hinsicht fruchtbare Pflanzen. Bereits nach 5 Jahren tragen sie in warmen Regionen Oliven. Ein gesunder Olivenbaum produziert im Schnitt 20 kg Oliven, die die Grundlage für etwa 4 Liter Olivenöl bilden. Das Öl hatte seine Bedeutung bereits in der Antike nicht nur als Nahrungsmittel sondern auch als Brennstoff. Aber auch als Zahlungsmittel oder in der Körperpflege wurde Olivenöl verwendet. Auch heute noch ist Olivenöl in der Kosmetik verbreitet, aber noch wichtiger ist es als gesundes Nahrungsmittel, dem zahlreiche günstige Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden zugeschrieben werden. Allerdings kann man diese gesundheitsfördernden Wirkungen nur von Öl mit besonders guter Qualität erwarten. 

Die Olivenernte erfolgt im Winter. Wenn die Früchte reif sind, färben sich schwarz und können vom Baum gepflückt oder gerüttelt werden. Da hierzulande die Erntemengen gering sind, fällt die Herstellung von Olivenöl aus. Allerdings kann man die Oliven in Salzlauge einlegen, um sie anschließend als Snack zu genießen. 

Olea europaea richtig pflegen

Die botanischen Eigenschaften sollten Pflege und Standort beschreiben. Der Standort sollte trocken, warm und sonnig sein. Wer in milden Regionen wohnt, kann den Olivenbaum draußen aufstellen. In den ersten Jahren sollte dieses im Kübel passieren, damit man den Baum versetzten kann, wenn der Standort ungeeignet ist. Hat sich Olea europaea etabliert und akklimatisiert, könnt ihr in milden Regionen über ein Auspflanzen nachdenken. Auch hier ist vor allem darauf zu achten, dass keine Staunässe entsteht. Dort, wo es kälter als -10° C wird, müsst ihr den Olivenbaum vor Kälte schützen. Das passiert in einem kühlen und hellen Winterquartier. 

Gießen und Düngen

Der Olivenbaum ist überaus genügsam und braucht über weite Teile des Jahres kein Wasser. Nur im Sommer im Kübel muss man ca. einmal in der Woche gießen. Auch Düngergaben sind nötig. Umtopfen ist alle zwei bis drei Jahre sinnvoll. Beim Schneiden solltet ihr regelmäßig abgestorbene Äste und Zweige entfernen. Wächst die Krone ungleich, kann man sie problemlos durch einen Schnitt in Form bringen. 

Weitere detaillierte Pflegeinfos findet ihr hier auf Mein mediterraner Garten in der Oliven-Kategorie

Literatur: Gabriele Lehari – Oliven: Pflegeleicht, würzig und gesund. 

Fotos und Text: Dr. Dominik Große Holtforth

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Olivenbaum verliert alle Blätter

Olivenbaum verliert alle Blätter

Ein Olivenbaum verliert alle Blätter, wenn er an einem ungeeigneten Standort steht oder er zu nass wird. In diesem Beitrag möchte ich Euch über meine Erfahrungen zu Ursachen und Gegenmaßnahmen berichten. 

Wenn ihr eine Beratung wünscht oder weitere Fragen habt, könnt ihr diese hier stellen. Aktuelle Pflegetipps für den mediterranen Garten liefert mein Newsletter „Neues aus dem Mediterranen Garten“, zu dem ihr euch kostenlos und unverbindlich anmelden könnt.

Olivenbaum verliert alle Blätter

Ein gut belaubter Olivenzweig

Euer Olivenbaum verliert alle Blätter, um ein Problem mit den aktuellen Standortbedingungen zu lösen. Auch bei meinem mittlerweile recht großen Olivenbaum hat es Phasen gegeben, in denen er die Blätter abgeworfen hat. Glücklicher Weise hat er immer wieder ausgetrieben, so dass ich heute von guten Erfahrungen mit Olivenbäumen berichten kann, die alle Blätter verloren haben. Weiterlesen


Olea europaea Olivenbaum rausstellen

Wann kann man den Olivenbaum rausstellen?

Wann kann man den Olivenbaum rausstellen? Das ist eine wichtige Frage bei der Überwinterung von Olivenbäumen. Daher möchte ich in diesem Beitrag hoffentlich hilfreiche Hinweise geben, wann ihr den Olivenbaum wieder rausstellen könnt. Dabei spielt natürlich der Verlauf des Winters, die Frosthärte des Baumes aber auch die Qualität des Winterquartiers eine Rolle. Weiter bekommt ihr Hinweise zur Pflege des Olivenbaums vor dem Rausstellen. 
 
Olivenbaum rausstellen

Schnee kann ein Olivenbaum recht gut verkraften.

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Den Olivenbaum rausstellen – die Grundlagen

Ein Olivenbaum gilt als bedingt winterhart. Das bedeutet, dass er einige Minusgrade aushält. Die Angaben zur Toleranz liegen bei etwa -10° C als Temperaturminimum. Dort wo es milder ist, kann der Olivenbaum mit einem Winterschutz draußen bleiben. In kälteren Regionen ist es aber erforderlich, den Olivenbaum während des Winters in ein frostfreies Winterquartier zu stellen. Auch in milderen Regionen sollte man ein solches Quartier als Notfalllösung haben, denn auch dort kann es in Ausnahmefällen deutlich kälter werden als -10° C. Eine Wurzelheizung für den Olivenbaum ist übrigens ungeeignet, da sie nur die Wurzeln, aber nicht die Blätter schützt.

Olivenbaum rausstellen

Als Kübelpflanze kann der Olivenbaum an sonnigen Plätzen im Garten aufgestellt werden.

Jedoch sollte die Überwinterung nur so kurz wie möglich erfolgen. Das gilt insbesondere für Winterquartiere, die nicht kühl und hell sondern eher warm und dunkel sind. Diese stellen Olivenbäume vor große Herausforderungen, denn sie -vor allem beheizte Wohnräume- sind ungeeignet. Unabhängig davon, ob das Winterquartier geeignet oder ungeeignet ist – der Olivenbaum sollte so lange und so früh wie möglich an die frische Luft. 

Den Olivenbaum rausstellen – von den Temperaturen hängt es ab

Entscheidend ist der Temperaturverlauf, wenn ihr den Olivenbaum rausstellen möchtet. Ab welchem Zeitpunkt ist die Gefahr besonders kalter Nächte bzw. Morgenstunden gebannt? Diese Frage kann mit Hilfe von Erfahrungswerten für eure Region und mit der Langfristprognose des Deutschen Wetterdiensts halbwegs beantwortet werden. Ab Mitte Februar bis Anfang April solltet ihr euch die Langfristprognose regelmäßig ansehen. Wenn diese für eure Region Nachttemperaturen über -5° oder -7° C aufweist, könnt ihr den Olivenbaum rausstellen. Da die Langfristprognose für die einzelnen Bundesländer erstellt wird, gibt sie eine Bandbreite an Temperaturen an. Ihr müsstet also herausfinden, ob eure Region am unteren oder oberen Ende dieser Bandbreite oder in der Mitte liegt. Ich wohne im Süden Nordrhein-Westfalens zwischen Köln und Bonn und weiß, dass mein Wohnort zu den milden Orten in NRW zählt. Daher orientiere ich mich bei der Langfristprognose des DWD stets an den oberen Werten der angegebenen Bandbreite. 

Olivenbaum rausstellen

Schnee ist für Olivenbäume in der Regel kein Problem, wenn es danach nicht aufklart und sehr kalt wird.

Wie frosthart ist ein Olivenbaum?

Frost- oder Winterhärte ist ein relativer Begriff. Es ist also nicht seriös, eine absolute Temperatur zu benennen, ab der ein Olivenbaum ohne Probleme und Risiken draußen gedeihen kann. Drei Faktoren kommen zusammen, wenn es um die Winterhärte geht: 

  • das Wetter
  • der Standort
  • die Eigenschaften der Pflanze.

Beim Faktor Wetter solltet ihr im Auge behalten, dass es nicht nur auf die Vermeidung von Frost ankommt. Ein Olivenbaum leidet auch unter kühlem und feuchten Winterquartier. Wenn es draußen zwar frostfrei ist, dafür aber um den Gefrierpunkt und sehr nass, könnte es besser sein, wenn ihr den Olivenbaum noch im Winterquartier belasst. Das gilt insbesondere dann, wenn ihr ein gut geeignetes Winterquartier habt. 

Olivenbaum rausstellen

In Botanischen Garten von London, Kew Garden, sind Olivenbäume sogar ausgepflanzt.

Umgekehrt könnt ihr den Olivenbaum umso früher rausstellen, je geschützter euer Standort draußen ist. Schutz bedeutet, dass der Olivenbaum nicht vollständig Wind, Regen und kalten Temperaturen ausgesetzt ist. Mein Olivenbaum steht etwa im Winter direkt am Haus in einer Ecke zwischen Haus- und Terrassenwand. Obwohl gut isoliert strahlt das Haus dennoch Wärme ab, die beiden Wände schützen vor kalten Nachttemperaturen. An einem solch idealen Standort kann man den Olivenbaum schon früher rausstellen. 

Schließlich macht es einen Unterschied, ob ihr eine alte, schlecht akklimatisierte Pflanze habt oder eine jüngere, die sich bereits an unser Klima gewöhnt habt. Letztere ist robuster, so dass ihr diesen Olivenbaum rausstellen könnt, wenn die Temperatur das Mindestmaß überschritten hat. 

Olivenbaum rausstellen – wo steht der Baum am Besten?

Schließlich ist eine entscheidende Frage, wie gut das Winterquartier für den Olivenbaum geeignet ist. Wenn man nur einen Platz in der warmen, beheizten Wohnung zur Verfügung hat, kann es schnell zu Problemen wie Blattverlust kommen. Das Überwintern der Olive in der Wohnung funktioniert nach meiner Erfahrung nicht. In diesem Fall, bei dem der Überwinterungsort offensichtlich ungeeignet ist, sollte man so schnell wie möglich den Olivenbaum rausstellen.

Notfallquartiere für den Olivenbaum

Übrigens ist auch ein Notfallquartier wie die Garage eine Möglichkeit, den Olivenbaum durch den Winter zu bekommen. Solange es nur mäßig kalt ist, kann der Olivenbaum draußen bleiben. An Tagen und Nächten, in denen es kälter als -10° C kalt ist, kann man den Olivenbaum in der Garage schützen. Dort reicht schon eine kaltweiße Neonröhre, um den Olivenbaum etwas mit Licht zu versorgen. Das ist besser als nicht und der Stromverbrauch hält sich auch in Grenzen.

Der erste Platz nach dem Rausstellen

Um den Olivenbaum im späten Winter oder frühem Frühling besser zu schützen, kann oder sollte der erste Standort nach der Überwinterung geschützt sein. Ein Schutz besteht direkt am Haus durch eine Rückwand oder durch eine Überdachung, die etwa ein Balkon oder eine Durchfahrt bieten kann. Auf diese Weise wird Kälte und Nässe vom Olivenbaum ferngehalten. Später, wenn es wärmer wird und andere empfindliche Pflanzen rausgestellt werden, kann der insgesamt robustere Olivenbaum den geschützten Platz frei machen und etwas ungeschützter aufgestellt werden.

Die Pflege des Olivenbaums vor dem Rausstellen

Das „Olivenjahr“ wird umso erfolgreicher, je besser die Überwinterung und der Übergang von Winter- und Sommerstandort gelingt. Aber auch konkrete Maßnahmen, die den Olivenbaum pflegen, verhelfen ihm zu einem guten Start. Eine Maßnahme ist, den Olivenbaum vor dem Rausstellen umzutopfen. Das verhilft ihm zu neuem Wachstum. Hier gibt es Informationen zum Umtopfen beim Olivenbaum. 

Gelegentlich muss der Olivenbaum vor dem Rausstellen geschnitten werden. Dabei gibt es zwei Anlässe für einen Schnitt: Zum einem den Erziehungsschnitt, um die Krone in Form zu bringen, zum anderen hilft ein Erhaltungsschnitt. Dabei werden abgestorbene Äste und Zweige entfernt. Während ein Erziehungsschnitt nur bei deutlichem Wachstum erforderlich ist, ist ein Erhaltungsschnitt regelmäßig sinnvoll. Man sollte also vor dem Rausstellen des Olivenbaums schauen, ob einzelne Äste abgestorben sind. Diese können dann abgeschnitten werden. 

Fotos und Text: Dr. Dominik Große Holtforth

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Olivenbaum gießen

Wie ihr den Olivenbaum gießen müsst – im Sommer und Winter

Wann und wie häufig muss man den Olivenbaum gießen? Das sind nur einige wichtige Pflegefrage, die neben anderen für das Gedeihen des Olivenbaums entscheidend sind. Daher möchte ich in diesem Beitrag wichtige Grundlagen für den Wasserbedarf des Olivenbaums erklären. Dabei spielen auch der Standort und die Qualität des Bodens eine entscheidende Rolle. 

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Olivenbaum gießen

Der Olivenbaum – genügsamer Botschafter der Mittelmeerflora

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Olivenbaum überwintern

Olivenbaum überwintern – 5 Regeln für die Überwinterung

Olivenbäume sind beliebt, aber häufig fehlt es an Erfahrungen, wie man den Olivenbaum überwintern muss. Daher möchte ich hier über meine Erfahrungen aus zahlreichen Beratungen berichten, bei denen Olivenbaumbesitzer mir Ihre Überwinterungsprobleme geschildert haben. Daraus habe ich 5 Regeln für die Umsetzung der richtigen Standortfaktoren für den Olivenbaum abgeleitet.

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Olivenbaum überwintern

Ein Olivenbaum überwintert zwischen Lorbeer und Phoenixpalmen

Der Olivenbaum – ein robuster Exot vom Mittelmeer

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Olivenbaum kaufen

Einen Olivenbaum kaufen – darauf müsst Ihr achten

Olivenbäume erfreuen sich wachsender Beliebtheit in mediterranen Gärten hierzulande. Bevor Ihr aber einen Olivenbaum kaufen könnt, solltet Ihr klären, wie und wo Ihr den Olivenbaum pflanzen wollt. Dazu möchte ich in diesem Beitrag Hinweise zur Winterhärte in Eurer Region, zur Pflege und zu anderen Aspekten der Anschaffung eines Olivenbaums geben. Wenn Ihr diese Aspekte beachtet, werdet Ihr lange Freude an einem eigenen Olivenbaum haben. Sollten Fragen offen geblieben sein, könnt Ihr diese am Ende des Beitrags stellen. 

Olivenbaum kaufen

Ein alter Olivenbaum ist für viele der Inbegriff des mediterranen Traums. Aber man sollte gut überlegen, ob man einen sehr alten Olivenbaum kaufen sollte.

Wissenswertes zum Olivenbaum

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Olivenbaum pflegen

Wie Ihr Euren Olivenbaum pflegen müsst – ein Erfahrungsbericht

Wer einen Olivenbaum anschafft, der wird diese wunderbare mediterrane Pflanze schon bald in sein Herz schließen. Umso wichtiger ist die Frage, wie man den Olivenbaum pflegen soll. Daher möchte ich euch von meinen Erfahrungen berichten, wie man hierzulande erfolgreich einen Olivenbaum pflegt und kultiviert. Dazu gehören Erfahrungwerte zum Thema Winterhärte, wie Ihr den Olivenbaum gießen und düngen müsst, wie der Schnitt beim Olivenbaum funktioniert und wann und wie ihr den Olivenbaum umtopft. Falls eine Frage offen geblieben ist oder falls Ihr individuelle Fragen zu eurem Olivenbaum habt, könnt Ihr diese gern am Ende des Beitrags stellen.

Olivenbaum pflegen

Ein Olivenbaum auf einer mediterranen Terrasse

Den Olivenbaum pflegen – die Überwinterung

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Die Olive überwintern – sicherer Winterschutz für jeden Standort

Wie  wie ihr eure Olive überwintern können, zeige ich euch in diesem Beitrag. Dabei gehe ich auf die Überwinterung an verschiedenen Standorten, den Winterschutz, das ideale Winterquartier, den Zeitraum für die Überwinterung und die Pflege der Olive während des Winters ein. Wenn die weitergehende Frage hat, könnt Ihr diese am Ende des Beitrags stellen.

Olive überwintern

Schneefall ist für die bedingt winterharte Olive kein Problem, so lange es nicht zu kalt wird.

Olive überwintern- die Grundlagen

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Olivenbaum Erde

Die richtige Olivenbaum Erde – Grundlage für tolle Oliven

Mit der richtigen Olivenbaum Erde legt Ihr die Grundlage für gesunde Pflanzen und die eigene Olivenernte. Welche Erde für Olivenbäume geeignet ist, welche Aufgaben diese erfüllen muss und wie Ihr den Olivenbaum einpflanzt, erläutere ich in diesem Beitrag. Auch Hinweise zum richtigen Gießen und Düngen findet Ihr in diesem Beitrag, denn diese Pflegemaßnahmen stehen in einem engen Zusammenhang zur Erde. 

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Olivenbaum Erde

In Olivenhainen im Mittelmeerraum wachsen Oliven in sandigem, kalkhaltigen Boden.

Die Aufgaben der Olivenbaum Erde Weiterlesen