Maurische Gärten

Maurische Gärten in Andalusien – Ursprünge mediterraner Gartenkunst

Maurische Gärten sind der Ursprung mediterraner Gartenkunst und faszinieren noch heute. Besonders in Andalusien lassen sich heute noch großartige maurische Gärten bewundern. Warum die Gartenkunst der Mauren noch heute von Bedeutung ist und was wir von den maurischen Gartenarchitekten lernen können, möchte ich in diesem Beitrag zeigen. 

Wenn ihr weitere Fragen habt oder eine individuelle Beratung wünscht, könnt ihr euch gerne am Ende des Beitrags melden. 

Die Geschichte der maurischen Gärten in Andalusien

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Botanischer Garten München

Der Botanische Garten München – fantastische Flora in Nymphenburg

Der Botanische Garten München-Nymphenburg zählt zu Recht zu den bedeutendsten Botanischen Gärten der Welt. Nicht nur die große Pflanzenvielfalt in einer herrlichen Anlage sondern auch die unmittelbare Nachbarschaft zu Schloss und Park Nymphenburg machen den Botanischen Garten München zu einem lohnenswerten Ausflugsziel. In diesem Beitrag möchte ich euch den Garten und seine verschiedenen Bereiche vorstellen und praktische Tipps für einen Besuch geben. Mein Dank gilt dem Botanischen Garten München-Nymphenburg, mit dessen freundlicher Genehmigung die Veröffentlichung der Bilder der Gartenanlage erfolgen kann. 

Botanischer Garten München

Vor dem Botanischen Institut beginnt die Blütenpracht.

Wissenswertes zum Botanischen Garten München

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Bienenfreundlicher Garten

Ein bienenfreundlicher Garten – Tipps für mehr Natur und Leben

Ein bienenfreundlicher Garten hilft nicht nur Bienen, sondern auch vielen anderen Insekten und Tieren. In diesem Beitrag erfahrt ihr, wie ihr auch einen mediterranen Garten bienenfreundlich gestalten könnt. Dazu gehört die Auswahl der richtigen Pflanzen, das Angebot von Lebensraum und der Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz. Natürlich erkläre ich auch, warum ein bienenfreundlicher Garten so wichtig ist. 

Wenn ihr weitere Fragen habt oder eine individuelle Beratung wünscht, könnt ihr euch gerne am Ende des Beitrags melden. 

Bienenfreundlicher Garten

Auch Wildbienen saugen Nektar aus Zitrusblüten, hier von einem Kumquat.

Ein bienenfreundlicher Garten – das spricht dafür

Es gibt viele Gründe, etwas für die Bienen und Insekten im Garten zu tun. Leider schreitet die Zerstörung der natürlichen Umwelt durch den Menschen immer weiter voran. Aber gerade Gärten können ein Refugium sein, wo Natur erhalten bleibt und erlebt werden kann. Vor allem Bienen sind in den letzten Jahren immer mehr in Bedrängnis gekommen. Flächenversiegelung durch Straßen- und Hochbau, der Einsatz von Pflanzenschutz in der Landwirtschaft sowie immer künstlichere Monokulturen in Feldern und Gärten haben die Lebensgrundlage der Bienen zunehmend reduziert. Hinzu kommen Erkrankungen, die zu einem regelrechten Bienensterben geführt haben.

Bienenfreundlicher Garten

Mediterranes Flair und Nahrung für Bienen – die Mariendistel

Aber nicht nur Bienen haben unter dem Verlust einer naturbelassenen Umwelt zu leiden. Anfang 2016 alarmierte der NABU mit dramatischen Zahlen zum Rückgang der Insektenpopulation. Diese war z.B. in Nordrhein Westfalen um 80% zurück gegangen. Noch vor wenigen Jahren war es normal, dass im Sommer die Windschutzscheiben nach einer Autofahrt von Insekten gereinigt werden mussten. Im letzten Jahr war das nicht mehr der Fall. Mit den Insekten verschwinden aber auch die Vögel, denn Insekten sind ein wichtiger Teil der Nahrungskette. Bei den letzten Vogelzählungen, die ebenfalls vom NABU durchgeführt wurden, gab es überdeutliche Hinweise auf einen Rückgang bei den heimischen Vogelarten.

Naturnaher Garten

Schutz und Rückzugsmöglichkeiten sind wichtige Voraussetzungen für Lebensräume für Vögel.

Es gibt also viele Gründe, einen bienenfreundlichen Garten zu gestalten. Für mich ist der wichtigste Grund aber, dass in einem ökologisch gesunden und reichhaltigen Garten das Leben pulsiert. Ich freue mich, wenn Schmetterlinge und Bienen Nahrung in meinem Garten finden. Was man dafür tun kann, zeige ich euch jetzt.

Ein bienenfreundlicher Garten – die Anlage des Gartens

Die Bienen- und Insektenfreundlichkeit eines Gartens beginnt mit der Anlage des Gartens. Dabei solltet ihr in eurem Garten möglichst viel Natur und möglichst wenig versiegelte und betonierte Flächen schaffen. Gerade flächendeckende Pflasterung, Kies- und Steinflächen bedeuten Todeszonen statt Lebensräumen. Beim Anblick von so manchen mit Gabionen umzäunten Gärten fühlt man sich, als sei eine neue Steinzeit ausgebrochen, in der man nur noch rufen möchte „Entsteint Euch!„. 

Rückzugsgebiete für Insekten schaffen

Ein bienenfreundlicher Garten hat vor allem Rückzugsgebiete für Bienen und andere Insekten. Das haben die Tiere vor allem dort, wo Teile des Gartens sich selbst überlassen werden. Unter oder hinter Gehölzen oder in einem nicht gemähten Rasenstück kann das sehr gut gelingen. Auch in kleinen Gärten ist Platz, um abgeschnittene Äste und anderes Totholz liegen zu lassen. Dieses bietet Unterschlupf und ist für viele Insekten Kinderstube. In meinem Garten habe ich eine Totholzhecke angelegt, ein dichtes Geflecht aus abgeschnittenen Ästen, das Vögel auch zum Nisten nutzen können.

bienenfreundlicher Garten

Eine Hummel besucht Aganpanthusblüten.

Gartenzimmer

Um im Garten Bereiche einzurichten, in denen Tiere Ruhe, Schutz und Nahrung finden, kann man den Garten auch in so genannte Gartenzimmer unterteilen. Bei mir ist das „Wohnzimmer im Garten“ die Terrasse. Hier platziere ich das Gros meiner Kübelpflanzen. Im mittleren Gartenzimmer habe ich Stauden- und Blumenbeete sowie Rosenstämmchen, die eine Rasenfläche umgeben. Das hintere Gartenzimmer gehört den Insekten und Vögeln. Hier gärtnere ich am wenigsten und lasse möglichst viel pflanzliches Material einfach liegen.

bienenfreundlicher Garten

Wer eigenen Honig ernten möchte, kann sogar einen ganzen Bienenstock im Garten platzieren.

Nahrung für Bienen und Insekten

Neben Rückzugsgebieten ist Nahrung der zweite wichtige Faktor, den Bienen benötigen, um als Bienenvolk gesund leben zu können. Mit weniger naturbelassenen Flächen schwinden aber die Nahrungsgrundlagen der Bienen. Aber auch im mediterranen Garten können wir Nahrung anbieten, die Bienen, Wildbienen und andere nektarsuchende Insekten unterstützen.

bienenfreundlicher garten

Das blütenreiche Wandelröschen verführt auch Schmetterlinge wie den Admiral.

Bienenfreundliche Gehölze und Kletterpflanzen

Die Verwendung heimischer und vielfältiger Gehölze hilft den Insekten. Todeszonen ohne Leben sind dagegen Monokulturen aus Kirschlorbeer, die man leider immer häufiger sieht. Bienenfreundliche Sträucher und Hecken sind zum Beispiel

  • Kornelkirsche,
  • Schlehe,
  • Weißdorn,
  • Pfaffenhütchen,
  • Beerensträucher wie Himbeere, Brombeere, Stachel- und Johannisbeere, und
  • Schmetterlingsflieder.

Neben diesen Sträuchern, die Bienen und Vögel lieben, helfen auch Kletterpflanzen. Dieses gilt vor allem dann, wenn sie schön in der Sonne wachsen. Mediterranes Flair und Nahrung für Bienen könnt ihr wunderbar mit

  • wildem Wein
  • Efeu
  • ungefüllten Kletterrosen
  • Klettertrompeten

erreichen.

Bienenfreundliche Stauden und Blumen

Natürlich sind Blütenpflanzen die Favoriten, wenn es um die Ernährung der Bienen geht. Wichtig ist dabei aber, dass die Blüten ungefüllt sind. Gefüllte Blüten sind zwar hübsch, enthalten aber wenig Nektar. Eine Liste mit einigen bienenfreundliche Pflanzen beginnt mit einem mediterranen Klassiker:

  • Lavendel
  • Wilde Malve
  • Schafgarbe
  • Sonnenhut (Echinacea und Rudbeckia)
  • Lupine
  • Akelei
  • Astern
  • Allium
  • Edeldistel
  • ungefüllte Dahlien

Kübelpflanzen, die auch Bienen gefallen

Wenn Bienen sich an blühenden Kübelpflanzen tummeln, ist das besonders schön. Ich genieße es, wenn auf der Terrasse oder am Sitzplatz nicht nur tolle Blüten sondern auch das pralle Gartenleben stattfindet. Kübelpflanzen, die nicht nur uns Menschen, sondern auch Insekten begeistern, sind

  • Wandelröschen
  • Agapanthus
  • Zylinderputzer
  • Zitrusblüten
  • Tibouchina
  • Fuchsien uva.

Sicher gibt es noch viele weitere tolle bienenfreundliche Pflanzen. Wichtig ist, dass ihr in eurem Garten eine gewisse Vielfalt an Pflanzen unterbringt, damit sich auch eine Vielfalt an Insekten einstellt.

Bienenfreundliche Pflanzen kaufen könnt ihr bei gut sortierten Gartencentern und Baumschulen.

Unterkunft für Bienen und Insekten

Neben natürlichen Rückzugsgebieten können auch Bienen- und Insektenhotels helfen, dass sich viele Insekten ansiedeln. Ein bienenfreundlicher Garten sollte an besonders sonnigen Stellen ein Bienen- und Insektenhotel platzieren. Solche Hotels kann man kaufen oder selbst mit einfachen Mitteln bauen. Wichtig ist, dass die tatsächlichen Bedürfnisse der einzelnen Arten berücksichtigt werden. Informieren kann man sich auf den Seiten des Nabu, der praktische Bauanleitungen veröffentlicht.

Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz

Ein bienenfreundlicher Garten sollte frei von chemischem, hochgiftigem Pflanzenschutz bleiben. Gerade diese Pflanzenschutzprodukte machen den Bienenvölkern zu schaffen. Ohnehin ist ihr Einsatz im Privatgarten seit 2001 nur unter sehr engen Bedingungen möglich. Nötig ist er aber nach meiner Erfahrung nicht, schon garnicht zur Vorbeugung ohne tatsächlich nachweisbarem Befall. Ihr müsst beim Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel bedenken, dass ihr euch und eure Familie den Giften aussetzt.

Die beste Vorbeugung gegen Schädlingsbefall ist ein naturnaher Garten, in dem ein Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Nützlingen besteht. Wenn mal eine einzelne Schildlaus oder ein anderer Schädling auftritt, bedeutet diese noch nicht das Todesurteil für wertvolle Zitrus- oder mediterrane Pflanzen. In der Regel lassen sich einzelne Schädlinge mechanisch entfernen. Weiter gibt es ungiftige Hausmittel wie etwa die berühmte Seifenlauge, mit denen man den Schädlingen den Garaus machen kann. Wenn es dann doch einmal zu einem starken Befall gekommen ist, sollten biologische und vor allem bienenfreundliche Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen.

Fotos und Text: Dr. Dominik Große Holtforth


Jardin des Plantes

Grüne Oase an der Seine – der Jardin des Plantes in Paris

Der Jardin des Plantes in Paris ist eine grüne Oase in der Metropole an der Seine. Der überaus beliebte Botanische Garten zieht nicht nur die „Parisiens“ sondern auch viele Touristen an. Mein kleines Gartenportrait zeigt einige Höhepunkte des Gartens und informiert über die praktischen Seiten des Besuchs. Kommentare und Hinweise sind am Ende des Beitrags möglich

Jardin des plantes

Im Februar begeistert eine große Orchideenausstellung im Jardin des Plants die Pariser.

Der Jardin des Plantes – vom Heilkräutergarten zur botanischen Insel

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mediterrane Gärten in Deutschland

Mediterrane Gärten in Deutschland – Inspirationen und Gestaltungstipps

Mediterrane Gärten in Deutschland – das klingt für viele wie ein Widerspruch. Das ist es aber keineswegs, wie ich in diesem Beitrag zeigen möchte. Ihr erfahrt, welche schönen mediterranen Gärten in Deutschland (und im sonstigen deutschsprachigen Raum) besucht und als Beispiele besichtigt werden können. Darüber hinaus erkläre ich, was ihr tun müsst, um selber einen mediterranen Garten anzulegen. Falls Fragen offen geblieben sind oder Gartenbeispiele ergänzt werden sollen, kann dies am Ende des Beitrags gemacht werden.

Mediterrane Gärten in Deutschland

Neben Palmen gehören auch große Oleander zum festen Repertoire mediterraner Gärten in Deutschland

Ein mediterraner Garten in Deutschland – was ist das überhaupt?

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Jardins de Alfabia

Die Jardines de Alfabia auf Mallorca – ein maurischer Garten auf Mallorca

Die Jardins de Alfabia sind ein herrliches Beispiel maurischer Gartenkunst auf Mallorca. Nicht nur für Gartenbegeisterte lohnt sich ein Ausflug in den Norden der Insel. In diesem Beitrag möchte ich die wunderschöne Gartenanlage vorstellen und praktische Hinweise für einen Besuch geben. Wenn es Fragen zu mediterranen Gärten und Pflanzen gibt, können diese am Ende des Beitrags gestellt werden. 

Jardins de Alfabia

Eine herrschaftliche Freitreppe bildet den Zugang zum Garten.

Jardines de Alfabia – ein Überblick

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Limonaia

Limonaia – vom Zauber der Zitrusgärten von Limone

Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten am Gardasee sind die Zitronengewächshäuser, die Limonaia, die vor allem im nördlichen Teil des Sees in Limone sul Garda bestaunt werden können. In diesem Beitrag berichte ich von der interessanten Geschichte der Limonaia, wo und wie ihr sie besichtigen könnt und und was uns das Jahrhunderte alte Pflegewissen des Zitronenanbaus am Gardasee verrät. Bei Fragen zu tollen Gartenzielen am Gardasee oder den Limonaia könnt ihr euch wie immer am Ende des Beitrags melden.

Limonaia

Ein Orangenbaum – gut geschützt in der Limonaia

Zitronen am Gardasee

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Gartenreisen

Gartenreisen – die schönsten (mediterranen) Ziele

Den Frühsommer in der prachtvollen Anlage eines englischen Gartens erleben? Die bunte Blütenpracht eines mediterranen Gartens unter warmer Mittelmeersonne genießen? Eine Gartenreise bietet vielfältige Möglichkeiten, auch abseits des eigenen Gartens zu erleben, zu staunen und Inspirationen zu sammeln. In diesem Beitrag möchte ich daher einen Überblick geben, was bei einer Gartenreise wichtig ist, einige der schönsten Gartenreisenziele zeigen sowie einen Überblick über die Veranstalter von Gartenreisen geben. 

Wollt ihr zu mediterranen Themen auf dem Laufenden bleiben? Unser Newsletter informiert regelmäßig über aktuelle Trends und Pflegethemen zum mediterranen Garten. Hier könnt ihr euch anmelden.

Gartenreisen

Eines der schönsten Ziele für Gartenreisen – die Isola del Garda, die Gardaseeinsel

Was macht gute Gartenreisen aus?

Um die langersehnte Gartenreise zum unvergesslichen Erlebnis zu machen, sollten einige Voraussetzungen erfüllt sein. Mit ein wenig Sorgfalt bei der Auswahl des Reiseziels und des Veranstalters lassen sich unliebsame Überraschungen und Enttäuschungen vermeiden.

Auswahl der Gärten

Ob historischer Garten oder doch modern, Bauerngarten oder englischer Landschaftsgarten, bleibt Ihnen und Ihrem Interesse bei Gartenreisen überlassen. Die Auswahl an Gärten und Themen, die von Reiseveranstaltern angeboten werden, ist groß und nicht nur regional unterschiedlich. Die Wahl des Reiseziels hängt von verschiedenen Faktoren ab. Von der Tagesreise bis zur mehrwöchigen Rundreise, vom Bauerngarten um die Ecke bis zum italienischen Renaissance-Garten am Mittelmeer können Sie wählen. Entfernung, Art und Länge der Reise, Klimazone und nicht zuletzt der thematische Schwerpunkt wollen bedacht sein. Nehmen Sie sich also Zeit für die Auswahl. Umfangreiche Literatur und eine Vielzahl von Internetseiten bieten Rat und Hilfe beim ersten Schritt zur erträumten Rundreise.

Gartenreisen

Phoenixpalme am Meer im Botanischen Garten Blanes

Begleitung und Führung

Eine Gartenreise mit Begleitung bietet den Vorteil, dass man nicht nur den botanischen Fachmann gleich zur Hand hat, sondern auch bei organisatorischen Themen einen Ansprechpartner vor Ort findet. Etablierte Anbieter wie www.Royaltouristik.de bieten sowohl Botanikexperten als auch deutschsprachige Reiseführer, die zu allen Fragen rund um Garten und Reise Antworten finden.

Organisation der Gartenreise

Ob Sie sich für eine Bus- oder Flugreise entscheiden, einen Tagesausflug planen oder länger unterwegs sind: Die Organisation sollte reibungslos verlaufen, damit die Reise in bester Erinnerung bleibt. Auch hier helfen erfahrene Anbieter weiter: Sie sorgen dafür, dass Planung und Umsetzung der Reise möglichst pannenfrei verlaufen.

Beliebte Ziele für Gartenreisen

Ziele für Gartenreisen sind sehr zahlreich, allerdings kommt man an der Gartennation No. 1 nicht vorbei: England

Gartenziele in England

Ob zum Saisonauftakt die Schneeglöckchen blühen, oder im Frühsommer die klassische englische Rose: Das Mutterland der Gartenreise ist England. Gartenreisen Südengland bieten im milden Klima verschiedenste attraktive Ziele, mit unterschiedlichen Themen. Der ökologisch nach neuesten Erkenntnissen angelegte Garten des englischen Thronfolgers Charles etwa, Highgrove in der Nähe von Bath, zieht die Besucher in ihren Bann. Vom Bauerngarten über die Wildblumenwiese bis zur Obstplantage verfolgt der Prinz in mustergültiger Weise sein Ziel, eine ausgewogene Balance zwischen Mensch und Natur herzustellen und heimische Pflanzenarten zu schützen.

Very british und nahezu mediterran – Cornwall

Die beeindruckende Landschaft Cornwalls bietet den passenden Hintergrund zu den prachtvollen Gärten der Region. Besonders im Frühling, wenn der warme Golfstrom den Pflanzen mit milder Luft zu angenehmem Klima verhilft, sind Gartenreisen hierher lohnenswert. In den grünen Tälern und eindrucksvollen Küstenstrichen verbergen sich wahre Wundergärten.

Exotische Pflanzen im englischen Cottagegarden

Gartenreisen Cornwall führen in idyllische Cottagegärten oder zu exotischen Pflanzen, die im milden Klima gut gedeihen. Die Hortensienblüte im Trelissick Garden etwa erfüllt den Garten mit seinem beeindruckenden Blütenmeer. In der parkartigen Anlage gedeihen fernöstliche, subtropische Pflanzenarten bestens. Unter Yuccapalmen und chinesischen Taubenbäumen lässt sich entspannt spazieren und die ersten Sonnenstrahlen der Frühlingssonne genießen. Im Herrenhaus lässt sich die Porzellansammlung der Gründerfamilie Copeland besichtigen.

Kunst im Garten

Im nahe gelegenen Künstlerdorf St. Ives bietet sich die Möglichkeit, auf angenehme Art die Gartenreise Cornwall mit der örtlichen Kultur zu verbinden. Dort bietet das Barbara Hepworth Museum ein Refugium der Betrachtung und Stille. Im Garten des ehemaligen Wohnhauses der Künstlerin laden ihre Skulpturen zur Entspannung und Kontemplation ein. Gestaltet von Barbara Hepworth selbst, präsentiert sich der Garten heute noch so wie von ihr geplant. Harmonisch fügen sich die biomorphen Figuren aus Bronze, Stein und Holz in den stillen Garten ein; auch das Atelier der Künstlerin kann besichtigt werden.

Gartenreise Ziele am Mittelmeer: mediterran entspannen und genießen

Die Auswahl, was Gartenreiseveranstalter Mittelmeer angeht, ist groß. Ob Italien oder Südfrankreich, die Safranfelder Marokkos oder die Stadtgärten Roms: Für jeden Geschmack findet sich etwas im warmen Klima südlich der Alpen. In den versteckten Gärten von Florenz blühen Kletterpflanzen an den historischen Mauern der Stadt, erfüllen die Luft mit ihren Blütendüften und verwandeln die Gärten und Balkone der engen Gassen in schattige, kleine Paradiese.

Maurische Pracht unter spanischer Sonne – die Gärten der Alhambra

Ein besonderes Juwel der Gartenkunst jenseits der Alpen ist der in Spanien gelegene Palacio de Generalife. Um den Palast aus dem 13. Jahrhundert nah der Alhambra findet sich die älteste maurische Gartenanlage Europas. Um ein langgezogenes Wasserbecken im Hof ziehen sich blühende Blumenbeete und Brunnen. Schwarzweiß gekieste Wege verbinden kleine Pavillons miteinander. Eine Freitreppe aus dem 19. Jahrhundert führt in weitere Gärten, alte Zypressen geben dem Zypressenhof ihren Namen. In der Mitte des Hofes findet sich ein von Myrtenhecken umgebener Teich mit Wasserspielen. Oberhalb dieser Anlage sind Gemüsegärten zwischen alten Bäumen zu entdecken. Der maurische Garten ist eine Oase der Ruhe und des Friedens zwischen den jahrhundertealten Mauern.

Kamelienpracht in Galicien

Freunde der empfindlichen Kamelien werden begeistert sein von einer Reise durch die Gärten Galiciens. In der sonnenverwöhnten Region am Atlantik wachsen nicht nur hochklassige Weintrauben heran, sondern auch verschiedenste Kamelien-Sorten wie die Camellia japonica. Verbinden lässt sich eine solche Fahrt mit dem Besuch der Hafenstadt Vigo oder der weltberühmten Kathedrale in Santiago de Compostela.

Mediterrane Besonderheit: Die Renaissance-Gärten Italiens

In der italienischen Region Latium um Rom herum wächst mehr als nur Buchsbaum in Kübeln. Betörende Blütenpracht in den Gärten am Mittelmeer ist alljährlich beliebtes Reiseziel für Gartenfreunde. Mit Wasserfall und zahllosen Wasserläufen fasziniert die aus der Renaissance stammende Gartenanlage um die Villa Lante in Bagnaia. Brunnen, Grotten und Terrassen zwischen symmetrisch angelegten Beeten auf dem hangabwärts fallenden Gelände stellen eine Miniatur des Universums dar.

Mit den verspielten Wasseranlagen, seinen geraden, geometrisch angeordneten Formen und Terrassenanlagen ist der Garten der Villa Lante ein typisches Beispiel für die Mode der Renaissance-Zeit. Passend zur Geisteshaltung des Humanismus, der sich im 15. Jahrhundert durchsetzte, wandte sich auch der Trend der Gartengestaltung ab von den eng ummauerten, auf Nützlichkeit bedachten Klostergärten. Stattdessen wurde der Garten interpretiert als einladender Eingangsbereich der Villa. Prächtige, farbenfrohe Blumenbeete, Buchsbaumanlagen und schattige Lauben luden zum entspannten Aufenthalt ein. Nicht der Nutzen, sondern die Entspannung und Erholung, die der Garten bietet, rückten nun in den Blickpunkt des Interesses. Bis heute sind die verbliebenen Renaissance-Gärten des Mittelmeerraumes ein Quell der Freude für Gartenfreunde aus aller Welt und werden sorgfältig erhalten.

Professionelle Anbieter mit großer Erfahrung: Reiseveranstalter Gartenreisen

Unabhängig von Reiseziel oder Thema der Reise, ist es hilfreich, auf einen Anbieter mit Erfahrung und umfassendem Wissen zu vertrauen.
Eine Auswahl der verschiedenen Gartenreisen-Anbieter finden Sie hier.

Dr. Seick

Veranstalter von mehrtägigen Kultur- und Gartenreisen mit fachlich kompetenten Begleitern. Neben Bus- und Flugreisen werden auch Kreuzfahrten angeboten, etwa nach Japan und Hawaii.

Baur

Niveauvolle Reisen in die Gärten aller Welt werden hier mit Kulturerlebnissen verbunden. Reiseziele sind Cornwall, Südfrankreich, Gartenreisen Italien oder Südafrika.

Ravenala

Highgrove steht hier ebenso auf dem Programm wie die weltberühmte Chelsea Flower Show. Neben den klassischen Gartenländern England, Frankreich werden auch Reisen nach Portugal angeboten. Auch Ziele in Deutschland wie die Schleswig-Holsteinische Schweiz sind im Angebot.

Royal Touristik

Der älteste deutsche Gartenreiseveranstalter hat nicht nur die Klassiker im Angebot. Begleitet von fachkundigen Reiseleitern führen die Reisen in die Vulkaneifel, nach Schottland oder Südafrika. Gartenreisen Mittelmeer sind selbstverständlich auch im Angebot.

Laade

Dieser Anbieter organisiert Reisen nach Highgrove, dem ökologischen Garten des englischen Prinzen Charles. Auch die erwähnten Galicien-Reise mit dem Besuch der Kameliengärten ist hier zu buchen.

Text: Friederike Körfer

Fotos: Dr. Dominik Große Holtforth

 

 


mediterranes Flair

Mediterranes Flair unter südfranzösischer Sonne – der Garten von Roquebrun

Mediterranes Flair für den eigenen Garten – dazu tragen nicht nur Pflanzen etwas bei. Auch Naturstein und die ganz auf Sonne ausgerichtete Lage und Gestaltung sind essentiell für mediterranes Flair im Garten. Als Vorbild können viele Gärten herangezogen werden, die im Mittelmeerraum sowohl mediterrane Bepflanzung als auch Materialien zeigen. Einer dieser Gärten ist der Jardin mediterranée im südfranzösischen Roquebrun. In diesem Beitrag möchte ich diesen Garten vorstellen und als Quelle für Inspiration präsentieren

Mediterranes Flair

Der Gartenbesuch in Roquebrun beginnt mit einem fantastischen Ausblick auf das Tal des Flusses Orb.

Mediterranes Flair in Roquebrun – Lage und Geschichte des Gartens

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Schloss Trauttmansdorff

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff im Südtiroler Meran bieten eine einzigartige Kombination mediterraner Flora und Gartenkunst in einer herrlichen Bergkulisse. Diese preisgekrönte Gartenanlage gehört zu Recht zu den Großen Gärten Italiens. In diesem Beitrag zeige ich die Schönheiten der Gärten und warum sich ein Besuch unbedingt lohnt. Auch praktische Besucherinformationen liefert mein Beitrag. 

Schloss Trauttmansdorff

Schlanke Mittelmeerzypressen bewachen Schloss Trauttmansdorff.

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff – ein Überblick

Allein die Lage dieser großartigen Gartenanlage lohnt den Besuch. Im Tal der Kurstadt Meran gelegen bieten die Gärten aber noch viel mehr. Sie sind der botanische Garten von Meran und präsentieren eine bemerkenswerte botanische Sammlung. Die Gärten sind aber auch Erlebniswelt, die in vier sehr ansprechende Gartenwelten gegliedert ist. Das Schloss, das über und in den Gärten thront, ist zudem ein historischer Ort, in dem die berühmte Kaiserin Sissi ihren Aufenthalt bei Kuren in Meran hatte. Auch ein interessantes Museum für Tourismus ist untergebracht. Und schließlich sind die Gärten von Schloss Trauttmansdorff Ort für Kunst, Kultur und viele interessante Events. 

Schloss Trauttmansdorff

Im mediterranen Nutzgarten von Trauttmansdorff darf ein alter Olivenbaum nicht fehlen.

Rundgang durch die Gärten

Für uns Mediterrangärtner steht natürlich die Gartenanlage im Zentrum des Interesses. Auf rund 12 Hektar zeigen sich die terrassenförmig angelegten Gärten vor allem im Frühjahr und Sommer von Ihrer besten, da blühenden Seite. Ein Blütenkalender auf der informativen Website gibt Auskunft über die Blütezeit einzelner Pflanzenarten und -gruppen. Die Gärten sind gegliedert in vier Gartenwelten, die 

  • Sonnengärten
  • Waldgärten
  • Wasser- und Terrassengärten
  • Landschaften Südtirols. 

Ein 7 km langes Wegenetz bietet in mehreren Rundwegen einen harmonischen Verlauf des Gartenbesuchs. Um allen Gartenwelten und botanischen Attraktionen ausreichend Zeit geben zu können, solltet ihr für einen Besuch einen ganzen Tag einplanen. Ein ganzer Tag als Mindestdauer für den Besuch bietet euch auch Gelegenheit, im Garten zu verweilen und die herrlichen Aus- und Durchblicke zu genießen. 

Schloss Trauttmansdorff

Herrlicher Hibiskus erwartet die Besucher am Eingang der Trauttmansdorff-Gärten.

Der Eingang

Jeder Besuch startet von den Parkplätzen an der Strada Provinciale 8 Richtung Schenna gelegenen Parkplätzen am Eingangspavillon am Fuße des Schlosses. Das Schloss ist in Meran natürlich gut ausgeschildert und kann nicht verpasst werden. Die Öffnungszeiten sind großzügig, die Eintrittspreise sehr angemessen. Aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten und Preisen findet Ihr bei den Besucherinformationen der Website des Gartens. In der Hauptsaison solltet ihr möglichst früh im Garten sein, denn bei Südtiroltouristen sind die Gärten von Schloss Trauttmansdorff ein beliebtes Highlight. 

Schloss Trauttmansdorff

Auf den Terrassen von Trauttmansdorff wachsen Oliven, Feigen und viele Zitruspflanzen.

Die Sonnen-, Wasser und Terrassengärten

Hier schlägt das mediterrane Herz höher. Am Südhang des Schlosses gelegen, bieten die Sonnengärten den Flaneuren einen Gang durch italienische Gärten. Auf den sonnenbeschienenen Terrassen finden die Besucher unterhalb der oberen Sissi-Terrasse am Schloss einen Olivenhain mit bis zu 700 Jahren alten Oliven, wunderschöne Nutzpflanzen des Mittelmeerraums wie etwa Feigen, Weinreben und Granatapfelsträucher und einen prächtigen italienischen Garten. Höhepunkt in der mediterranen Abteilung ist für alle Zitrusfans die Limonaia, also ein Zitrusgewächshaus, das eine großartige Sortenvielfalt an Zitruspflanzen präsentiert. Leitpflanze der Terrassen unterhalb des Schlosses ist aber die mediterrane Säulenzypresse, die in vielen Exemplaren wie mit schlankem Finger in den Himmel zeigt. 

Für Kenner schließt sich oberhalb des Schlosses der Teil der Sonnengärten an, der die natürliche Flora des Mittelmeerraums präsentiert. Diese lässt sich durch einen wunderschönen Rundweg erwandern, der an einer großen Voliere endet. Noch beeindruckender als die prächtigen Papageien dort ist die benachbarte Aussichtsplattform, die einen atemberaubenden Blick auf die Gärten, das Schloss und die im Hintergrund liegende Meraner Bergwelt liefert. 

Als typische Bestandteile der mediterranen Flora werden die Hartlaubwälder des Mittelmeerraumes -zu der etwa die Steineiche gehört- ebenso gezeigt wie  Pflanzen der Macchia und der Garigue. Dieses sind sehr charakteristische mediterrane Landschaftsformen mit interessanten, an trocken-warme Klimate angepassten Pflanzen. Eine bekannte Vertreterin ist etwa die Zistrose. Wer nach dem Rundweg durch die Sonnengärten eine Pause genießen möchte, kann dieses an dem sich anschließenden Palmenstrand tun. Dieser bildet den Übergang zum Rundweg durch die Waldgärten. 

Schloss Trauttmansdorff

Auch Lotuspflanzen dürfen in einem solch ambitionierten botanischen Garten wie Trauttmannsdorff nicht fehlen.

Wasser- und Terrassengärten

Unterhalb des mediterranen Nutzgartens am Fuße des Schlosses schließen sich die Terrassen- und Wassergärten an. Sie beginnen mit dem bereits erwähnten italienischen Garten, gefolgt von einem üppigen englischen Staudengarten. Dieser ist vor allem im Sommer und Frühherbst eine Augenweide. Nicht nur das Auge, sondern alle Sinne spricht der anschließende Sinnesgarten an, bevor der Abstieg vom Schlossberg vor dem großen Seerosenteich endet, der überaus prächtige Lotusblumen mit Seerosen um die Wette blühen lässt. Südlich vom Seerosenteich schirmt ein üppiger Palmenwald die Gärten von der nebenan liegenden Straße ab, die man kaum wahrnimmt. So sind die Gärten von Trauttmansdorff gut erreichbar, bieten aber dennoch ein schönes Gefühl der Geborgenheit und Ruhe. 

Die Landschaften Südtirols

Westlich des Seerosenteichs schließen sich die Landschaften Südtirols dar, die die Schönheit der Südtiroler Kulturlandschaft repräsentieren. Dazu gehören auch landwirtschaftliche Nutzpflanzen, die hier -ungewöhnlich für einen botanischen Garten- harmonisch in die Gartenlandschaft von Schloss Trauttmansdorff eingebunden sind. Ein Weinberg, ein Rosengarten, ein Obstanger, ein Auwald und ein Bauerngarten – diese große Vielfalt an Gartenthemen machen den Gartenbesuch in Meran sicherlich zu einem einzigartigen Erlebnis. Auch Tierfreunde und Kinder, die sich ja besonders über den Anblick von Tieren freuen, kommen in Trauttmansdorff auf Ihre Kosten. In den Südtiroler Landschaften werden sowohl Schafe, als auch ein Bienenhaus sowie an einem kleinen Teich eine Libellenuhr gezeigt. Und nicht nur Kindern sondern auch Erwachsene können vieles in der oberhalb der Landschaften Südtirols liegenden „Botanischen Unterwelt“ lernen. Dort wird gezeigt, was sich bei Pflanzen unterirdisch abspielt. 

Schloss Trauttmansdorff

Bambuswald in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Die Waldgärten

Als letzter und besonders exotischer Gartenteil schließen sich auf der östlichen Seite des Schlosses die Waldgärten an, die einen großen Bogen von der Flora Asiens bis zu nordamerikanischen Landschaften schlagen. Es ist ein großer Bambusgarten zu sehen, ein immergrüner Lorbeerwald aus Ostasien sowie ein Pavillon mit Zierpflanzen aus aller Welt. Als asiatische Nutzpflanzenkultur wird sowohl der Tee- als auch der Reisanbau vorgestellt. Die südlichen Gebiete der USA sind durch einen dem Mississippi-Gebiet nachempfundenen Auwald sowie durch einen Zypressensumpf mit den interessanten Sumpfzypressen repräsentiert. Und schließlich gehören auch Farne, Gingkobäume als lebende Fossilien, sommergrüne chinesische Laubgehölze sowie feuchter sommergrüner nordamerikanischer Laubwald zu den Waldgärten von Schloss Trauttmansdorff. Eine „Zeitmaschine“ und eine „Grotte der Entstehung des Lebens“ zeigen die Evolution der Pflanzen als wichtigen Teil der Entwicklung des Lebens auf der Erde. 

Botanische Raritäten in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Die Gärten wurden von Anfang als botanische Gärten und nicht nur als Schaugärten für Touristen konzipiert. Sicher ist es diese besondere Mischung, die die Gärten so einzigartig und tatsächlich auch nachahmenswert macht. Jedenfalls zeigt ein großes Besucherinteresse, dass botanische Sammlung und publikumsattraktive Gartengestaltung sich nicht ausschließen müssen. 

Also lohnt sich auch für botanische „Feinschmecker“ ein Besuch in Schloss Trauttmansdorff. Hier sind die botanischen Höhepunkte, die neben der wunderbaren Anlage den Besuch lohnenswert machen: 

  • die älteste Weinrebe der Welt
  • eine Wollemia nobilis – ein ausgestorben geglaubter australischer Nadelbaum, der aus Urzeiten stammt 
  • einen Ginkgo biloba – ein ebenfalls urzeitlicher Baum
  • Metasequoia glyptostroboides, ein Urweltmammutbaum, der auch „Chinesisches Rotholz“ genannt wird. 
  • die Zitruspflanzensammlung – die Limonaia oder Orangerie
  • eine Salbeisammlung
  • die Hortensiensammlung sowie 
  • eine Sukkulentenhalbwüste. 

Wie man sieht, dass Programm ist für einen Besuchstag mehr als üppig, so dass sich vielleicht sogar ein Zweitages-Aufenthalt lohnt. 

Text und Foto: Dr. Dominik Große Holtforth